Grundlegendes zu IES-Lichtverteilungstypen für LED-Straßenlaternen
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Grundlegendes zu IES-Lichtverteilungstypen für LED-Straßenlaternen

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 13.07.2026 Herkunft: Website

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Die Angabe falscher optischer Verteilungen in kommunalen oder kommerziellen Beleuchtungsprojekten führt direkt zu dunklen Flecken, schwerwiegendem Lichteinfall, Nichteinhaltung von Vorschriften und Energieverschwendung. Der Übergang von herkömmlichen HID-Leuchten zu LED-Straßenlaternen führt zu erheblicher Komplexität bei der Infrastrukturplanung. Im Gegensatz zu älteren Technologien ist die optische LED-Steuerung stark gerichtet. Um Sicherheit und Sichtbarkeit zu gewährleisten, ist eine präzise Ausrichtung auf die Straßengeometrie, den Mastabstand und die Montagehöhe erforderlich. Um diese Variablen zu navigieren, verlassen sich Ingenieure und Planer auf das Klassifizierungssystem der Illuminating Engineering Society. Verständnis IES Light Distribution Types dient als maßgeblicher Rahmen für die Bewertung, den Vergleich und die Auswahl der richtigen LED-Straßenlaternenoptiken für bestimmte Infrastrukturanwendungen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Anwendungsanpassung: Die Auswahl zwischen den Typen I bis V wird streng durch das Verhältnis der Breite des beleuchteten Bereichs zur Montagehöhe der Leuchte bestimmt.

  • Gleichmäßigkeit über Leistung: Eine hohe Lumenleistung kann den falschen Verteilungstyp nicht ausgleichen; Richtige optische Muster gewährleisten Sicherheit durch Gleichmäßigkeit und nicht durch bloße Helligkeit.

  • Die vertikale Klassifizierungsdimension: Über die Standard-Horizontalklassifizierungen vom Typ I–V hinaus müssen Planer auch vertikale/Längsklassifizierungen (kurz, mittel, lang) bewerten, um Blendung zu verhindern und Streuverluste zu kontrollieren.

  • Einhaltung und Übertretung: Die Integration von IES-Verteilungstypen mit BUG-Bewertungen (Backlight, Uplight, Glare) ist für die Einhaltung örtlicher Lichtverschmutzungsverordnungen und Dark-Sky-Standards obligatorisch.

  • Photometrische Validierung: Endgültige Beschaffungsentscheidungen müssen immer durch standortspezifische photometrische Layouts unter Verwendung der vom Hersteller bereitgestellten IES-Dateien validiert werden.

Inhaltsverzeichnis

Fahrbahnstrahlmuster: Symmetrische vs. asymmetrische LED-Optiken

Die Illuminating Engineering Society of North America (IESNA) hat den TM-15-Standard eingeführt, um eine einheitliche Methode zur Messung und Meldung der Lichtausbreitung einer Leuchte zu schaffen. Diese Standardisierung ermöglicht es Planern, genau vorherzusagen, wie sich ein bestimmtes Gerät in einer realen Umgebung verhält. Ohne diesen Rahmen würde der Vergleich von Vorrichtungen verschiedener Hersteller eher auf Vermutungen als auf empirischen Daten beruhen. Wenn Sie einen Standort bewerten, benötigen Sie konkrete Zahlen, um sicherzustellen, dass das Licht auf den Bürgersteig fällt und von den Bäumen ferngehalten wird.

Gerichtete LED-Optik

Herkömmliche Hochdruckentladungslampen (HID) fungieren als omnidirektionale Lichtquellen und strahlen Licht in alle Richtungen ab. Sie sind stark auf interne Reflektoren angewiesen, um das Licht nach unten zu reflektieren, ein Prozess, der von Natur aus an Effizienz verliert und unvorhersehbare Blendung erzeugt. Modern LED- Optiken funktionieren anders. Direkt über den einzelnen LED-Dioden platzierte Sekundärlinsen fungieren als Verkehrsleiter. Diese Linsen fangen das emittierte Licht ein und leiten es genau dorthin, wo es benötigt wird, wodurch Verschwendung minimiert und die optische Kontrolle maximiert wird. Das Licht wird auf den Zielbereich gerichtet und nicht in den Nachthimmel gestreut.

Symmetrische vs. asymmetrische Verteilungen

Beleuchtungsmuster lassen sich in zwei primäre Funktionskategorien einteilen. Symmetrische Muster verteilen das Licht gleichmäßig in alle Richtungen. Sie sind für die zentrale Platzierung in großen Bereichen konzipiert, beispielsweise in der Mitte eines Parkplatzes oder an einer großen Kreuzung, und sorgen für eine allgemeine Bereichsbeleuchtung. Asymmetrische Muster sind so konzipiert, dass sie das Licht nach vorne werfen und gleichzeitig das Streuen nach hinten minimieren. Diese sind für Randbeleuchtungs- und Straßenanwendungen erforderlich, bei denen der Mast am Rand des Zielbereichs sitzt und sicherstellt, dass das Licht auf den Bürgersteig und nicht in angrenzende Grundstücke geleitet wird. Wenn Sie eine symmetrische Leuchte an einer Begrenzungsstange anbringen, wird die Hälfte Ihres Lichts auf dem Gras dahinter verschwendet.

Die Basismetrik

Die technische Grundlage für die Kartierung und Kategorisierung dieser Verteilungsmuster basiert auf der Half-Maximum Candela Trace. Bei der photometrischen Prüfung wird der Punkt der maximalen Lichtintensität (höchster Candela-Wert) ermittelt, der von der Leuchte abgegeben wird. Der Verteilungstyp wird dann definiert, indem der Bereich verfolgt wird, in dem die Lichtintensität auf 50 % dieses Maximalwerts abfällt. Diese Spur bestimmt den funktionalen Fußabdruck der Leuchte. Es sagt Ihnen genau, wie breit und wie weit das nutzbare Licht ausstrahlt, bevor es in Schatten übergeht.

Die zweiachsige Klassifikation

Vollständige IES-Klassifizierungen definieren zwei unterschiedliche Achsen der Lichtausbreitung, die zusammen bewertet werden müssen, um die vollständige optische Leistung zu verstehen. Wenn Sie ein einheitliches Layout wünschen, können Sie das eine nicht ohne das andere betrachten.

  • Laterale/horizontale Verteilung (Typen I bis V): Diese Achse bestimmt, wie weit sich das Licht über die Straße oder den Weg ausbreitet und bestimmt die seitliche Abdeckung durch den Mast.

  • Vertikale/Längsverteilung (kurz, mittel, lang): Diese Achse bestimmt, wie weit das Licht von einem einzelnen Mast die Straße hinunter projiziert, bevor es unter 50 % der maximalen Candela fällt. Es wirkt sich direkt auf den erforderlichen Polabstand aus, um eine kontinuierliche Beleuchtung aufrechtzuerhalten.

Größenanleitung: Vergleich der 5 Standard-Lichtverteilungen

Um das richtige optische Muster auszuwählen, muss die Ausgangsgeometrie des Geräts an die physischen Abmessungen des Standorts angepasst werden. Die fünf Kerne Die Lichtverteilungstypen von IES bieten spezifische Lösungen für unterschiedliche Straßen- und Flächenkonfigurationen. Wenn Sie dies falsch machen, hinterlassen Sie entweder dunkle Flecken auf der Straße oder blenden den Fahrer durch übermäßige Blendung.

Typ I: Symmetrische, schmale lineare Beleuchtung

Die Typ-I-Verteilung weist ein bidirektionales, langes und schmales längliches ovales visuelles Profil auf. Es schiebt Licht mit sehr geringer seitlicher Ausbreitung auf einem Pfad nach oben und unten. Dieses Muster ist ideal für Gehwege, schmale Radwege und Gehwege, bei denen die Leuchte mittig über dem Weg platziert wird. Die wichtigste technische Einschränkung für Typ I besteht darin, dass er nur dann wirksam bleibt, wenn die Breite des Weges ungefähr gleich oder kleiner als das 1,0-fache der Montagehöhe ist. Wenn Sie eine Typ-I-Leuchte in einer Höhe von 15 Fuß montieren, sollte der Weg nicht breiter als 15 Fuß sein.

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Typ II: Asymmetrisch, Vorwärtswurf für schmale Straßen

Optiken vom Typ II erzeugen eine breite seitliche Ausbreitung mit einem flachen Vorwärtsstrahl, der oft einer C-Form oder einer seitlichen Träne ähnelt. Diese Verteilung ist für ein- oder zweispurige Fahrbahnen, Joggingwege und schmale Nebenstraßen konzipiert, bei denen sich der Mast am Rand der beleuchteten Fläche befindet. Planer verwenden Muster vom Typ II, wenn die Fahrbahnbreite bis zum 1,75-fachen der Montagehöhe beträgt, um eine ausreichende Abdeckung sicherzustellen, ohne das Licht zu weit nach vorne in gegenüberliegende Grundstücke zu drängen. Es hält das Licht dicht an der Straßenoberfläche.

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Typ III: Mittlerer Vorwärtswurf für Standardstraßen

Die Typ-III-Verteilung zeichnet sich durch eine breite seitliche Streuung mit einem tieferen Vorwärtsstrahl aus und erzeugt ein klassisches Fledermausmuster. Es gilt als Industriestandard für mittelbreite Fahrbahnen mit zwei bis drei Fahrspuren, allgemeine Parkplatzumrandungen und gewerbliche Einfahrten. Typ III wird spezifiziert, wenn die Fahrbahnbreite zwischen dem 1,75- und 2,75-fachen der Montagehöhe beträgt und so ein optimales Gleichgewicht zwischen Vorwärtsprojektion und seitlicher Reichweite gewährleistet ist. Dies ist die Arbeitsoptik für die meisten kommunalen Straßenbeleuchtungsprojekte.

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Typ IV: Tiefer Vorwärtswurf für eine breite Infrastruktur

Verteilungen vom Typ IV liefern einen halbkreisförmigen, tiefen Vorwärtsschub mit minimalem Gegenlicht und wirken wie eine stark asymmetrische Vorwärtsflut. Dieses Muster ist für mehrspurige Autobahnen, breite städtische Kreuzungen und an der Wand montierte Begrenzungsbeleuchtungen unerlässlich, die eine maximale Projektion nach vorne ohne Überstrahlung auf Strukturen hinter dem Mast erfordern. Sie wird zur technischen Anforderung, wenn die Fahrbahnbreite das 2,75-fache der Montagehöhe überschreitet. Wenn Sie vom Seitenstreifen aus über vier Fahrspuren greifen müssen, ist Typ IV die einzige Option, die funktioniert.

Typ V und VS: Omnidirektionale Flächenbeleuchtung

Optiken vom Typ V bieten eine kreisförmige symmetrische 360-Grad-Verteilung, während Typ VS ein quadratisch symmetrisches Muster liefert. Diese werden für zentral montierte Anwendungen auf großen Parkplätzen, großen Kreuzungen und für die Beleuchtung von Hochmastbereichen eingesetzt, wo Licht in alle Richtungen gleichermaßen benötigt wird. Typ VS wird häufig für gitterbasierte Layouts bevorzugt, da das quadratische Muster dazu beiträgt, die kreisförmigen, überlappenden dunklen Flecken zu vermeiden, die bei Standardverteilungen vom Typ V üblich sind. Wenn Sie ein riesiges Gewerbegrundstück beleuchten, erhalten Sie mit Typ VS sauberere Kanten an den Stellen, an denen sich die Lichtbündel treffen.

IES-Typ

Visuelles Profil

Primäre Anwendung

Einschränkung des Verhältnisses von Breite zu Höhe

Typ I

Schmal, länglich oval

Gehwege, schmale Wege (mittig montiert)

≤ 1,0x Montagehöhe

Typ II

Flacher Vorwärtswurf

1-2-spurige Straßen, Nebenstraßen

≤ 1,75x Montagehöhe

Typ III

Mittlerer Vorwärtswurf

2-3-spurige Straßen, Parkgrenzen

1,75x - 2,75x Montagehöhe

Typ IV

Tiefer Vorwärtswurf

Mehrspurige Autobahnen, breite Begrenzungslinien

> 2,75-fache Montagehöhe

Typ V / VS

360-Grad-rund oder quadratisch

Große Parkplätze, Hochmast (mittig montiert)

Omnidirektionale Abdeckung

So optimieren Sie den Polabstand und beseitigen tote Winkel

Die richtige Spezifikation geht über die bloße Auswahl einer Verteilungsform hinaus. Ingenieure müssen bewerten, wie die ausgewählte Optik mit der physischen Umgebung und der Layoutgeometrie interagiert. Man muss das Gesamtbild betrachten, von der Mastbasis bis zum gegenüberliegenden Bordstein.

Verhältnisse zwischen Fahrbahngeometrie und Montagehöhe

Zwischen Masthöhe und Fahrspurbreite besteht ein strenger mathematischer Zusammenhang. Die Montagehöhe bestimmt direkt, wie weit ein bestimmtes Verteilungsmuster effektiv reichen kann. Durch Erhöhen der Montagehöhe vergrößert sich die Stellfläche der Leuchte auf dem Boden, verringert sich jedoch die maximale an die Oberfläche abgegebene Footcandle. Wenn die Masthöhe erhöht wird, müssen Planer häufig die erforderliche Verteilungsart neu berechnen, um die Zielbeleuchtungsniveaus aufrechtzuerhalten, ohne übermäßige Blendung oder Streulicht zu erzeugen. Sie können nicht einfach die Stange anheben und erwarten, dass dieselbe Optik die gleiche Leistung erbringt.

Pol-Layout-Konfigurationen

Die Anordnung der Masten entlang einer Fahrbahn bestimmt die notwendigen optischen Muster. Sie müssen den Wurf auf die Pole-Positionen abstimmen.

  1. Einseitige Anordnungen: Wenn Masten nur eine Seite einer Straße säumen, sind Verteilungen vom Typ II oder Typ III obligatorisch, um das Licht über die Fahrspuren zum gegenüberliegenden Rand zu leiten.

  2. Versetzte Anordnung: Abwechselnde Masten auf gegenüberliegenden Straßenseiten verwenden Muster vom Typ III oder Typ IV, um eine diagonale Abdeckung und ausreichende Überlappung auf den Mittelspuren zu gewährleisten.

  3. Gegenseitig-bilaterale Anordnung: Auf breiten, mehrspurigen Stadtstraßen werden Masten einander direkt gegenüber aufgestellt. Muster vom Typ III oder Typ IV müssen so ausgerichtet sein, dass sie sich in der Mitte treffen, um eine hohe Gleichmäßigkeit auf ausgedehnten Asphaltflächen zu gewährleisten.

Polabstand und Gleichmäßigkeit

Verteilungsarten wirken sich stark auf die Polabstände aus. Die Vertikal-/Längsklassifizierung (kurz, mittel, lang) bestimmt, wie weit die Stangen voneinander entfernt platziert werden können. Eine zu große Ausdehnung der Mastabstände bei falscher Verteilung führt zu einer schlechten Gleichmäßigkeit, die oft als „Zebrastreifen“ bezeichnet wird. Dieses abwechselnde Muster aus hellen Flecken und dunklen Schatten verringert die Sicherheit von Fußgängern erheblich und erhöht die kommunale Haftung, da Gefahren in den unbeleuchteten Zonen verborgen bleiben. Sie wünschen sich einen gleichmäßigen Lichteinfall und keinen Strobe-Effekt, wenn die Fahrer unter den Leuchten vorbeifahren.

Milderung von Lichteinbruch: Integration von BUG-Bewertungen

Während IES-Verteilungstypen vorgeben, wohin der primäre Lichtstrahl geht, quantifizieren BUG-Bewertungen (Backlight, Uplight, Glare) die Streuung. Eine Leuchte hat möglicherweise den richtigen Lichtstrahl nach vorne, strahlt aber dennoch zu viel Licht nach hinten in ein Wohnfenster ab. Spezifizierer müssen bestimmte Verteilungstypen mit entsprechenden BUG-Bewertungen koppeln. Beispielsweise schützt die Verwendung einer Typ-IV-Verteilung für einen tiefen Vorwärtsstrahl bei gleichzeitiger Sicherstellung einer niedrigen Hintergrundbeleuchtungsbewertung (z. B. B1 oder B0) angrenzende Wohngrundstückslinien vor unbefugtem Eindringen von Licht. Sie müssen den Überlauf genauso genau kontrollieren wie den Fernstrahl.

Retrofit-Realitäten: Überwindung von Einheitlichkeits- und Compliance-Risiken

Bei der Bereitstellung einer neuen Beleuchtungsinfrastruktur müssen praktische Risiken bewältigt werden, insbesondere bei der Umrüstung älterer Systeme auf moderne LED-Technologie. Die Bedingungen vor Ort stimmen selten mit den perfekten Szenarien überein, die in Katalogen zu finden sind.

Nachrüstung vs. Neuinstallation

Die Herangehensweise an Nachrüstungen mit einer „1-zu-1-Austausch“-Mentalität birgt erhebliche Risiken. Der Austausch einer 400-W-HID-Leuchte vom Typ III gegen eine LED-Leuchte vom Typ III an vorhandenen Masten führt oft zu unerwarteten Ergebnissen. Da die LED-Intensität stark gerichtet ist, kann die neue Leuchte zu starker Blendung führen oder die einheitliche Grundfläche verändern. Um die präzise optische Ansteuerung der neuen LED-Leuchten zu gewährleisten, sind in der Regel standortspezifische lichttechnische Anpassungen erforderlich. Sie können nicht davon ausgehen, dass der alte Polabstand mit den neuen Dioden einwandfrei funktioniert.

Die Kosten einer Überspezifikation

Die Festlegung einer breiteren Verteilung als nötig führt zu Energieverschwendung und Umweltproblemen. Wenn Sie eine Typ-IV-Leuchte auf einer schmalen zweispurigen Straße platzieren, wird das Licht weit über den gegenüberliegenden Bordstein hinausgeschoben. Diese Überspezifikation erhöht die Blendung für Autofahrer, führt zu Beschwerden in Wohngebieten wegen unbefugtem Lichteinfall und verschwendet Wattleistung durch die Beleuchtung von Nichtzielbereichen wie Gräben oder Gebäudefassaden. Mehr Licht ist nicht besser; Präzises Licht ist besser.

Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Dark-Sky-Standards

Die städtischen Beleuchtungsvorschriften werden hinsichtlich der Lichtverschmutzung immer strenger. Durch die richtige Auswahl der Lichtverteilung wird die Einhaltung der Zero-Uplight-Anforderungen (U0) sichergestellt. Durch die strenge Kontrolle der optischen Ausbreitung und die Eliminierung der nach oben gerichteten Lichtemission minimieren Kommunen die ökologische Beeinträchtigung der nachtaktiven Tierwelt und halten strenge Dark-Sky-Standards ein. Wenn Sie diese Codes nicht einhalten, werden Sie die Vorrichtungen abmontieren und von vorne beginnen.

Abschluss

Befolgen Sie diese Schritte, um genaue Spezifikationen sicherzustellen und kostspielige Feldkorrekturen zu vermeiden:

  1. Überprüfen Sie alle Abmessungen des Standorts, einschließlich der Fahrbahnbreite, des vorhandenen Mastabstands und der Layoutkonfiguration, bevor Sie Hardware auswählen.

  2. Berechnen Sie das genaue Verhältnis von Breite zu Höhe basierend auf den bestätigten Montagehöhen, um Ihre Optionen für den seitlichen IES-Typ einzugrenzen.

  3. Wählen Sie die vertikale Wurfklassifizierung (kurz, mittel, lang), die Ihrem Stangenabstand entspricht, um Zebrastreifen zu vermeiden.

  4. Stellen Sie sicher, dass das ausgewählte Gerät die lokalen BUG-Einstufungsbeschränkungen und die Dark-Sky-Compliance-Verordnungen erfüllt, um Beschwerden wegen unbefugtem Eindringen von Licht zu vermeiden.

  5. Fordern Sie ein softwaregeneriertes fotometrisches Layout unter Verwendung nativer Herstellerdateien an, bevor Sie den endgültigen Beschaffungsauftrag unterzeichnen.

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FAQ

F: Was ist der Unterschied zwischen den IES-Lichtverteilungstypen Typ II und Typ III?

A: Typ II bietet eine große seitliche Streuung mit einem geringen Vorwärtswurf, ideal für schmale Straßen bis zum 1,75-fachen der Montagehöhe. Typ III bietet eine breitere seitliche Streuung mit einem tieferen Vorwärtshub und bedient Fahrbahnen mittlerer Breite zwischen dem 1,75- und 2,75-fachen der Montagehöhe.

F: Was ist der Unterschied zwischen lateraler und longitudinaler/vertikaler IES-Lichtverteilung?

A: Die seitliche Verteilung (Typ IV) definiert, wie weit sich das Licht von einer Seite zur anderen über die Fahrbahn ausbreitet. Die Längs- oder Vertikalverteilung (kurz, mittel, lang) definiert, wie weit das Licht entlang des Fahrbahnverlaufs auf die Straße projiziert wird, was den Mastabstand bestimmt.

F: Wie wähle ich die richtige IES-Lichtverteilungsart für einen Parkplatz aus?

A: Verwenden Sie für Begrenzungsmasten Typ III oder Typ IV, um das Licht nach vorne in das Grundstück zu leiten, ohne nach hinten zu strahlen. Für mittig montierte Masten, die das Innengitter beleuchten, verwenden Sie Typ V oder Typ VS für eine omnidirektionale 360-Grad-Abdeckung.

F: Ändert sich die erforderliche Lichtverteilungsart durch die Montagehöhe?

A: Ja. Die Wahl der Verteilungsart basiert auf dem Verhältnis der Breite der beleuchteten Fläche zur Montagehöhe des Mastes. Durch eine Änderung der Höhe ändert sich dieses Verhältnis, was möglicherweise den Wechsel zu einem anderen Verteilungstyp erforderlich macht, um eine ordnungsgemäße Abdeckung aufrechtzuerhalten.

F: Sind IES-Verteilungstypen dasselbe wie BUG-Bewertungen?

A: Nein. IES-Verteilungstypen definieren die beabsichtigte Form und Richtung des primären Lichtmusters. BUG-Bewertungen (Backlight, Uplight, Glare) quantifizieren die Menge an Streulicht oder Streulicht außerhalb des primären Zielbereichs und messen Lichtverschmutzung und unbefugtes Eindringen.

F: Wie sieht ein quadratisches Verteilungsmuster (VS) vom Typ V im Vergleich zum Standard-Typ V aus?

A: Ein Standardmuster vom Typ V erzeugt eine kreisförmige 360-Grad-Grundfläche. Ein Muster vom Typ VS verändert die Optik, um eine quadratische Grundfläche zu schaffen. Die quadratische Form ermöglicht eine bessere Ausrichtung von Kante zu Kante in Rasterlayouts und reduziert überlappende dunkle Flecken.

F: Wie behebe ich dunkle Flecken oder „Zebrastreifen“ zwischen LED-Straßenlaternen?

A: Zebrastreifen entstehen aufgrund mangelnder Gleichmäßigkeit, die normalerweise dadurch verursacht wird, dass die Pole für die gewählte Optik zu weit voneinander entfernt sind. Beheben Sie dieses Problem, indem Sie eine Verteilung mit einer längeren Längsausbreitung wählen, die Montagehöhe erhöhen oder den Abstand zwischen den Masten verringern.

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